Verhaltenstherapie und Gruppentherapie
in Wiesbaden
Die Einzeltherapie bietet Raum, persönliche Themen, individuelle Belastungen und biografische Zusammenhänge vertieft zu bearbeiten. Gruppentherapie ergänzt diesen Prozess durch Austausch, gemeinsames Lernen und praktische Erfahrungen mit anderen Menschen, die ähnliche Schwierigkeiten kennen. Gerade in der Gruppe können Patientinnen und Patienten erleben, dass sie mit ihren Belastungen nicht allein sind. Sie erhalten Rückmeldung, üben neue Verhaltensweisen, entwickeln mehr Verständnis für eigene Muster und können Veränderungen direkt im sozialen Kontakt erproben.
Deshalb setzen wir Gruppentherapie standardmäßig als Teil einer Kombinationsbehandlung ein, wenn sie fachlich sinnvoll ist und zur individuellen Situation passt.
Weitere Behandlungsbereiche
Essstörungen
Anpassungsstörungen nach belastenden Lebensereignissen
somatoforme Beschwerden und körperbezogene Ängste
Krankheitsängste und Gesundheitsängste
spezifische Phobien
generalisierte Ängste
Emotionsregulationsprobleme, starke Anspannung, Impulsivität oder emotionale Überforderung
persönlichkeitsbezogene Schwierigkeiten und wiederkehrende Beziehungsmuster
Konflikte im Umgang mit Nähe, Distanz oder Grenzen
Trauerreaktionen
schizophrene Erkrankungen
weitere affektive Störungen neben der Depression, zum Beispiel bipolare Störungen
Beratung & Coaching
Beratung und Coaching bieten Raum, solche Themen strukturiert zu reflektieren. Dabei kann es zum Beispiel um berufliche Orientierung, Führungsfragen, Belastungen am Arbeitsplatz, Kommunikationsmuster, Selbstwertthemen, Entscheidungsprozesse, private Konflikte oder den Umgang mit Veränderungen gehen. Im Unterschied zur Psychotherapie steht hierbei nicht die Behandlung einer psychischen Erkrankung im Mittelpunkt, sondern die Klärung eines konkreten Anliegens und die Entwicklung neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
Beratung und Coaching können derzeit ausschließlich für Selbstzahlerinnen und Selbstzahler angeboten werden. Eine Abrechnung über die gesetzliche oder private Krankenversicherung ist hierfür in der Regel nicht möglich, da es sich nicht um eine psychotherapeutische Heilbehandlung handelt.