Psychotherapie bei Schlaf­störungen

in Wiesbaden

Schlafstörungen zeigen sich häufig durch Schwierigkeiten beim Einschlafen, nächtliches Erwachen, frühes Aufwachen oder das Gefühl, trotz ausreichender Zeit im Bett nicht erholt zu sein. Viele Betroffene erleben die Folgen auch tagsüber: Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit, innere Unruhe oder verminderte Leistungsfähigkeit.

Oft entsteht ein belastender Kreislauf. Nach mehreren schlechten Nächten wächst die Sorge vor der nächsten Nacht. Der Druck, endlich schlafen zu müssen, nimmt zu. Gedanken kreisen um die eigene Leistungsfähigkeit am nächsten Tag, um Gesundheit oder darum, ob der Schlaf wieder „funktionieren“ wird. Gerade dieser innere Druck kann dazu führen, dass der Körper angespannt bleibt und Schlaf noch schwerer fällt.

Schlafstörungen können eigenständig auftreten oder im Zusammenhang mit Stress, beruflicher Belastung, Ängsten, Depressionen, Grübeln, körperlichen Beschwerden oder belastenden Lebensphasen stehen. Manche Menschen entwickeln mit der Zeit Verhaltensweisen, die kurzfristig verständlich sind, den Schlaf langfristig aber zusätzlich destabilisieren können, zum Beispiel langes Liegenbleiben, unregelmäßige Schlafzeiten, vermehrtes Kontrollieren der Uhrzeit oder Rückzug aus Aktivitäten am Tag.

In der Behandlung betrachten wir die individuellen Ursachen und aufrechterhaltenden Faktoren der Schlafstörung. Dazu gehören der Umgang mit Grübeln und Anspannung, die Veränderung ungünstiger Schlafgewohnheiten, ein sinnvoller Schlaf-Wach-Rhythmus und der Abbau von Druck rund um das Thema Schlaf. Ziel ist es, wieder mehr Vertrauen in den eigenen Schlaf zu entwickeln, Nächte weniger angstbesetzt zu erleben und Schritt für Schritt zu erholsamerem Schlaf sowie mehr Stabilität im Alltag zurückzufinden.